In regelmäßigen Abständen wird immer wieder davon berichtet, dass Leute irgendwelche unbekannten Flugobjekte am Himmel gesehen haben wollen. Doch immer wieder wird dies als optische Täuschung abgehandelt, und so vor der Öffentlichkeit verschleiert.
Die Erzählungen von unbekannten Flugobjekten reichen bis in dei frühe Geschichte. So wird bereits in den Annalen von Pharao Thutmosis III. (um 1486 v. Chr. – 1425 v. Chr.) bereits von “Kreisen aus Feuer” berichtet, die für mehrere Tage am Himmel zu erkennen waren.
Iulius Obsequens erzählt in seinem Buch von Sichtungen zwischen 190 v. Chr. bis 11 v. Chr. von “Dingen wie Schiffe”, “runden Schilden” und einem “goldenen Globus aus Feuer”, der vom Himmel gefallen und dann wieder aufgestiegen und verschwunden sei.
Eine der bekannteste Sichtungen der Neuzeit ereignete sich am 4. April 1561 in Nürnberg. So wurden nach Angaben des Nürnberger Flugblattes “von vielen Männern und Frauen” Objekte wie Kugeln, Kreuze, Scheiben, Röhren, sowie eine Spitze am Himmel zu sehen. Diese Objekte hätten “angefangen zu streiten” und seien nach etwa einer Stunde vom “Himmel herab auf dei Erde gefallen, alls ob sie brennen” und dann “mit viel Dampf allmählich vergangen”.
Fünf Jahre später, am 7. August 1566, soll sich in Basel, einem Flugblatt von Samuel Coccius zufolge, ein ähnliches Szenario abgespielt haben. Dort will man viele schwarze Kugeln am Himmel gesehen haben, die sich merkwürdig bewegten, “als ob sie einen Streit führen”, und schließlich rot zu glühen begannen und erloschen.
In der Nacht des 24. September 1235 will der Japaner Shōgun Kujō Yoritsune merkwürdige bis in den frühen Morgen Lichter am Himmel gesehen haben, die in Kreisen hin und her zu schwingen schienen. Das Ergebnis des von Yoritsune angeordneten “vollständigen wissenschaftlichen Untersuchung”: Der Wind müsse die Sterne hin und her bewegt haben.
1917 ereignete sich in Portugal das sogenannte Sonnenwunder von Fátima. Dort versammelten sich aufgrund einer Prophezeiung über 30.000 Menschen und warteten auf das angekündigkte Wunder. Übereinstimmend wird von Zeugen berichtet, wie die Sonne als eine undurchsichtige, sich drehende Scheibe durch die Wolkendecke brach und sich zickzackförmig für 10 Minuten über den Himmel bewegte.
Die Sichtung des US-Amerikaners Kenneth Arnold am 24. Juni 1947 wird als Beginn des modernen UFO-Phänomens betrachtet. Dieser berichtete, bei einem Flug über den Mount Rainier, mehrere flache, sichelförmige Flugobjekte gesehen zu haben, deren Bauart ihm nicht bekannt war. Obwohl auch schon vorher von unbekannte Sichtungen in den Medien berichtet wurde, erweckte die Sichtung von Arnold ein andauerndes Medieninteresse. Nach dem Bericht Arnolds brach in den USA eine wahre Sichtungswelle aus. Bald gab es Berichte über Sichtungen aus den ganzen vereinigten Staaten.
Bis heute erscheinen immer wieder weltweit Berichte über Sichtungen von unbekannten Flugobjekten. So z.B. auch die Belgische UFO-Welle vom 29. November 1989 bis zum April 1990. Ihre Höhepunkt hatte diese UFO-Welle in der Nacht vom 30. zum 31. März 1990. Ein Radar erfasste ein unbekanntes Flugobjekt. Dieses wurde fotografiert und von etwa 13.500 Menschen gesichtet, von denen 2600 schriftliche Beobachtungen einreichten, woraufhin ein detaillierter Bericht der belgischen Luftstreitkräfte veröffentlicht wurde. Es wurden von grellen farbigen Lichtern berichtet, die in einer Dreiecksformation angeordnet waren. Nachdem 10 Minuten später ein zweites Objekt gesichtet wurde, wurden zwei F16 Kampfjets losgeschickt, um die Situation klären. Doch diesen gelang es nicht Sichtkontakt zu den Flugobjekten herzustellen, das Ziel plötzlich von 240 auf 1770 km/h beschleunigten und innerhalb von 2 Sekunden seine Höhe von 2743 m auf 1524 m änderte, und danach auf 3352 m anstieg. Die F16 unternahmen in zwei Stunden neun erfolglose Abfangversuche.
Immer wieder treten plötzlich Wellen von Sichtungen auf, so z.B. in Stephensville in Texas, wo es 2008 Wellen von Sichtungen gab.
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